Vorweg ehrlich: Ich habe TestingTime nicht selbst genutzt. Diese Seite fasst zusammen, was TestingTime auf seinen Seiten für Testpersonen, in der FAQ und in der Datenschutzerklärung angibt und was Nutzer auf Trustpilot und in Erfahrungsberichten schreiben.
So wirst du Testperson bei TestingTime
- Kostenlos registrierenAuf testingtime.com ein Konto anlegen und allgemeine Profilfragen beantworten. Das dauert laut TestingTime knapp 5 Minuten.
- Einladungen per E-MailPasst eine Studie zu deinem Profil, bekommst du eine E-Mail. Die Plätze werden laut TestingTime nach dem Prinzip „wer zuerst kommt“ vergeben.
- Screener beantwortenFür jede Studie gibt es ein paar Auswahlfragen. Wer passt, wählt Tag und Uhrzeit für den Termin.
- Test machen und Geld bekommenNach der Studie landet die Vergütung im Wallet. Von dort lässt du sie dir auszahlen.
Eine Ausbildung brauchst du nicht. TestingTime nennt als wichtigste Eigenschaften Ehrlichkeit und Pünktlichkeit.
Welche Studien es gibt
- Remote von zu HauseMit Laptop und Kamera testest du eine Website oder App und sprichst dabei laut aus, was du denkst.
- Vor Ort beim KundenDu testest ein Produkt oder einen Prototyp direkt beim Unternehmen. Laut TestingTime am besten bezahlt.
- FokusgruppeMehrere Teilnehmer diskutieren gemeinsam, meist vor Ort.
- Interview und UmfrageGespräch per Video oder Telefon oder ein Online-Fragebogen. Umfragen sind am schlechtesten bezahlt.
Was du bei TestingTime verdienst
Einen festen Satz gibt es nicht. Die Vergütung steht in jeder Einladung und hängt von Dauer und Art der Studie ab. Laut TestingTime gilt: Vor Ort ist am besten bezahlt, danach folgen Video-Tests und Interviews, Online-Umfragen bringen am wenigsten.
Konkrete Beispiele stammen vor allem aus der Schweiz: Ein Blogger sah in seinem Konto Tests zwischen 6 und 60 CHF, ein anderer nennt 120 CHF für einen einstündigen Usability-Test vor Ort und schätzt 25 bis 40 CHF pro Stunde. Für Euro-Beträge in Deutschland habe ich keine belastbaren Berichte gefunden. Realistisch ist ein unregelmäßiges Zubrot, das sagt TestingTime auch selbst.
Auszahlung
- PayPal oder BankkontoAndere Wege gibt es nicht. Bei PayPal übernimmt TestingTime die Kosten, bei Auslandsüberweisungen können Bankgebühren anfallen.
- Etwa 10 ArbeitstageSo lange dauert es laut TestingTime nach dem Antrag. Eine SMS meldet, wenn das Geld unterwegs ist.
- Mindestbetrag im WalletEr wird neben dem Guthaben angezeigt. Schweizer Berichte nennen 20 CHF, für Deutschland ist der Betrag nicht öffentlich.
Datenschutz
Verantwortlich ist die TestingTime AG in Zürich. Laut Datenschutzerklärung (Stand Februar 2026) liegen die Daten bei einem Cloud-Anbieter in Irland, mehrere Dienstleister sitzen in den USA. Kunden sehen nur Vorname, Alter, Geschlecht, Mobilnummer und die Angaben, die für die Studie nötig sind. Für manche Studien wird die Identität per Ausweis und Selfie über den Dienst Veriff geprüft. Gesundheitsangaben aus Screenern werden höchstens 12 Monate gespeichert.
TestingTime: Vor- und Nachteile
Das spricht dafür
- Echtes Geld statt PunkteBezahlt wird in Geld, per PayPal oder Überweisung, nicht in Gutscheinen.
- Deutschland ist KernmarktNeben der Schweiz, Österreich, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden gibt es hier die meisten Einladungen.
- Spannende AufgabenDu testest Apps, Websites, Gadgets oder Snacks, bevor sie auf den Markt kommen.
- Ersatztester werden belohntWer als Ersatz einspringt, bekommt laut FAQ das doppelte Incentive.
Das spricht dagegen
- Selten ausgewähltDer häufigste Kritikpunkt auf Trustpilot: viele Screener, wenige Studien. Das Ausfüllen der Screener wird nicht bezahlt.
- UnregelmäßigTestingTime schreibt selbst, dass Einladungen unregelmäßig kommen und man davon nicht leben kann.
- Support und AuszahlungEinzelne Nutzer berichten von langsamen Antworten und hängenden Auszahlungen.
- Viele Daten, teils mit AusweisFür manche Studien wird die Identität mit Ausweis und Selfie geprüft. Daten liegen bei Dienstleistern, auch in den USA.
Tipps für mehr Einladungen
- Profil vollständig ausfüllenJe mehr TestingTime über Geräte, Beruf und Interessen weiß, desto öfter passt eine Studie.
- Schnell reagierenPlätze werden in der Reihenfolge vergeben. Benachrichtigungen für TestingTime-Mails einschalten.
- Ehrlich antwortenWidersprüche im Screener fallen auf und können zum Ausschluss führen.
- Als Ersatz bereitstehenWer einspringt, bekommt laut FAQ das doppelte Incentive.
Häufige Fragen zu TestingTime
Ja. Hinter TestingTime steht die TestingTime AG aus Zürich, laut Impressum Teil der Norstat Gruppe. Auf Trustpilot hat die Plattform 4,0 von 5 Sternen bei 1.320 Bewertungen (Stand 26.10.2026). Kritik gibt es vor allem daran, dass man selten ausgewählt wird.
Das hängt von Art und Dauer der Studie ab. Studien dauern meist 30 bis 90 Minuten. Am besten bezahlt sind Tests vor Ort, dann Video-Tests und Interviews, am schlechtesten Online-Umfragen. Schweizer Erfahrungsberichte nennen 6 CHF für kurze Online-Tests und 120 CHF für eine Stunde vor Ort. Konkrete Euro-Beträge für Deutschland siehst du in der jeweiligen Einladung.
Laut TestingTime etwa 10 Arbeitstage nach dem Antrag. Ausgezahlt wird per PayPal oder auf ein Bankkonto (IBAN). Wenn das Geld unterwegs ist, kommt eine SMS.
Ja. Deutschland gehört laut TestingTime zu den Kernmärkten mit den meisten Einladungen.
Unternehmen suchen sehr gezielt nach bestimmten Profilen, und die Plätze sind schnell vergeben. Ein vollständiges Profil, schnelle Reaktion auf Einladungen und ehrliche Antworten im Screener erhöhen die Chancen.
Laut FAQ verfällt es, auch offene Zahlungen. Lass dir dein Guthaben deshalb vorher auszahlen.
