1. Zwei Wege: Dauer- oder Kurzzeit-Vermietung
Du kannst ein Zimmer dauerhaft an einen Mitbewohner untervermieten (planbar, wenig Aufwand) oder kurzzeitig an Gäste über Buchungsplattformen (höhere Tagespreise, mehr Aufwand und strengere Regeln).
2. Was kann man verdienen?
Ein dauerhaft vermietetes Zimmer deckt in vielen Städten einen großen Teil deiner eigenen Miete. Kurzzeitvermietung bringt pro Nacht mehr, ist aber durch Zweckentfremdungsregeln in vielen Städten begrenzt (Registrierungsnummer, maximale Tage pro Jahr).
3. Erlaubnis, Recht & Steuern
- Vermieter-Zustimmung einholen (bei Mietwohnung Pflicht).
- Zweckentfremdungsverbot in vielen Großstädten — kurzzeitige Vermietung nur mit Genehmigung/Registrierung und Tageslimit.
- Steuern: Mieteinnahmen sind steuerpflichtig. Für gelegentliche Vermietung gilt eine Freigrenze (aktuell 520 €/Jahr); dauerhafte Vermietung gibst du über die Anlage V an.
- Untermietvertrag schriftlich aufsetzen — Kaution, Kündigungsfrist, Nebenkosten regeln.
4. So startest du
Vermieter fragen
Schriftlich um Erlaubnis zur Untervermietung bitten — mit Angabe der Person bzw. der geplanten Nutzung.
Zimmer & Preis vorbereiten
Zimmer herrichten, gute Fotos machen, ortsüblichen Preis recherchieren (WG-Börsen vergleichen).
Inserieren & auswählen
Auf WG-Portalen (z. B. WG-Gesucht) oder Buchungsplattformen einstellen; Bewerber/Gäste sorgfältig auswählen.
Vertrag & Übergabe
Untermietvertrag schließen, Übergabeprotokoll, Kaution. Bei Kurzzeit: Stadt-Registrierung beachten.
5. Vor- und Nachteile
✅ Vorteile
- Hohes, planbares Nebeneinkommen
- Senkt direkt die eigenen Wohnkosten
- Geringer laufender Aufwand (Dauermiete)
- Nutzt vorhandenen Wohnraum
⚠️ Nachteile
- Vermieter-Zustimmung nötig
- Strenge Regeln bei Kurzzeitvermietung
- Weniger Privatsphäre
- Auswahl der Mitbewohner ist entscheidend
FAQ · Häufige Fragen
Darf ich ohne Vermieter-Erlaubnis untervermieten?
Nein — bei einer Mietwohnung brauchst du die Zustimmung. Für ein einzelnes Zimmer bei berechtigtem Interesse besteht aber oft ein Anspruch auf Erlaubnis.
Wie viel Mieteinnahme ist steuerfrei?
Für gelegentliche Vermietung gilt eine Freigrenze von 520 €/Jahr. Wer dauerhaft vermietet, gibt die Einnahmen in der Steuererklärung (Anlage V) an.
Was gilt für Airbnb & Kurzzeitvermietung?
In vielen Städten ist Kurzzeitvermietung genehmigungspflichtig (Zweckentfremdung) und auf eine bestimmte Tagezahl begrenzt. Informiere dich vorher bei deiner Stadt und besorge ggf. eine Registrierungsnummer.
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Alle Angaben sind sorgfältig recherchierte Richtwerte (Stand 2026) und können sich ändern. Verdienstangaben sind keine Garantie. Dies ist keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung — prüfe bei Bedarf die aktuellen Regeln bzw. frage Fachleute.