Brutto-Netto-Rechner

Was bleibt wirklich vom Gehalt? Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben — mit Steuerklasse, Abgabenquote und Brutto→Netto-Kurve.

💶 Brutto → Netto
Brutto / Monat
Netto pro MonatI
2.622 €
Netto / Jahr31.466 €Steuern / Mon.516 €Sozial / Mon.862 €Abgabenquote34 %

Wohin geht dein Brutto? (4.000 € / Monat)

💚 Netto (dein Konto)2.622 €
🏛️ Steuern (Lohnst., Soli, Kirche)516 €
🛡️ Sozialabgaben (RV/AV/KV/PV)862 €

✨ Von 4.000 € brutto bleiben dir 2.622 € netto — rund 34 % gehen an Staat und Sozialkassen. Die Sozialabgaben sind dabei nicht „weg": Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sind Gegenleistungen.

Vom Brutto zum Netto

Diese fünf Posten entscheiden

Steuern und vier Sozialversicherungen — der Rechner oben macht sie sichtbar.

🏛️ Lohnsteuer — der größte Hebel, progressiv nach §32a. Steuerklasse und Freibeträge bestimmen, wie viel monatlich einbehalten wird.

🛡️ Renten- & Arbeitslosenversicherung — 9,3 % + 1,3 % vom Brutto bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Sichern Rente und Arbeitslosengeld.

🏥 Kranken- & Pflegeversicherung — ~8,1 % + 1,8 % (kinderlos +0,6 %). Hier zählt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag.

⛪ Soli & Kirchensteuer — der Soli fällt für die meisten weg; Kirchensteuer (8–9 % der Lohnsteuer) nur bei Kirchenmitgliedschaft.

Finanzherr-Tipp: Schau dir den Tab „Brutto→Netto" an: Er zeigt, wie die Abgabenquote mit dem Gehalt steigt. Genau deshalb lohnt es sich, brutto zu verhandeln und die Differenz clever anzulegen — was daraus wird, zeigt der Zinseszinsrechner.
FAQ

Häufige Fragen zum Nettogehalt

Steuerklassen, Sozialabgaben und wie genau die Rechnung ist.

Wegen des progressiven Steuertarifs: Jeder zusätzliche Euro wird mit deinem persönlichen Grenzsteuersatz besteuert, der mit dem Einkommen steigt. Von 100 € brutto mehr bleiben je nach Einkommen oft nur 50–60 € netto. Im Tab „Brutto→Netto" siehst du diese Kurve — sie hilft enorm bei Gehaltsverhandlungen.

Ledige haben Klasse I (Alleinerziehende II). Verheiratete wählen IV/IV (etwa gleiches Einkommen) oder III/V (ein Partner verdient deutlich mehr → III für ihn, V für sie/ihn). Die Steuerklasse ändert nur die unterjährige Lohnsteuer — die endgültige Steuer stellt die Steuererklärung fest. III/V bringt mehr Netto im Monat, oft aber eine Nachzahlung.

Nein. Vom Brutto gehen Renten- (9,3 %), Arbeitslosen- (1,3 %), Kranken- (~8,1 %) und Pflegeversicherung (1,8 % + ggf. 0,6 % kinderlos) ab — der Arbeitgeber zahlt nochmal etwa dasselbe obendrauf. Dafür bekommst du Rente, Kranken- und Pflegeleistungen sowie Arbeitslosengeld. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen steigen die Beiträge nicht weiter.

Er liefert einen realistischen Richtwert auf Basis des Einkommensteuertarifs (§32a) und der Sozialversicherungssätze 2025/26. Er ist nicht der amtliche Programmablaufplan der Finanzverwaltung: Faktorverfahren, Freibeträge, private Krankenversicherung und Sonderfälle der Klassen V/VI sind vereinfacht. Für die exakte Abrechnung zählt deine Lohnabrechnung bzw. der Steuerbescheid.

Die Abgabenquote im Rechner zeigt, welcher Anteil deines Bruttos an Steuern und Sozialabgaben geht. Sie ist die ehrlichste Kennzahl dafür, „was wirklich ankommt" — und steigt mit dem Einkommen.

Fast immer: Im Schnitt gibt es vierstellige Rückerstattungen je nachdem, was du absetzt (Pendlerpauschale, Homeoffice, Werbungskosten, Sonderausgaben). Mehr dazu auf unserer Seite zur Steuererklärung.

Mehr aus dem Gehalt machen

Erst mehr netto, dann clever anlegen.

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Hinweis: Richtwert auf Basis des Einkommensteuertarifs §32a und der SV-Sätze 2025/26 (Beitragsbemessungsgrenzen RV 8.050 € / KV 5.512,50 € pro Monat). Vereinfachte Vorsorgepauschale; Faktorverfahren, individuelle Freibeträge, private Krankenversicherung sowie Sonderfälle der Steuerklassen V/VI sind nicht abgebildet. Keine Steuerberatung — maßgeblich ist deine Lohnabrechnung bzw. der Steuerbescheid.