1. Privates Carsharing in Kürze
Über spezialisierte Plattformen bietest du dein Auto stunden- oder tageweise zur Miete an. Die Plattform übernimmt Buchung, Bezahlung und — das ist entscheidend — eine eigene Versicherung für die Mietzeit.
2. Was kann man verdienen?
Wie viel hereinkommt, hängt von Fahrzeugtyp, Standort (Stadt > Land) und Verfügbarkeit ab. Ein gefragtes Auto am guten Standort kann mehrere hundert Euro im Monat bringen — genug, um Versicherung, Steuer und Wartung deutlich zu drücken. Wie sich Haltekosten generell rechnen, zeigt der E-Auto-Rechner.
3. Carsharing-Plattformen im Vergleich
Wichtigstes Kriterium ist die Versicherung pro Buchung. Tippe für Details:
inkl. Versicherung Privates Carsharing: dein Auto stunden- bis tageweise vermieten — Versicherung inklusive.
- Auszahlung
- ~80 % der Miete
- Versicherung
- pro Buchung inkl.
- Gebühr
- ~20 % Service
- Du setzt den Preis
- Schlüssellose Übergabe per App
inkl. Versicherung Nachbarschaftliches Carsharing mit Allianz-Vollkasko während jeder Vermietung.
- Auszahlung
- 80 % der Miete
- Versicherung
- Allianz-Vollkasko
- Gebühr
- 8 % + 12 % Vers.
- Du legst den Preis fest
- Selbst-Check-in möglich
ohne Plattform Direkt an Bekannte/Nachbarn vermieten — ohne Provision, aber mit voller Eigenverantwortung.
- Auszahlung
- 100 %
- Versicherung
- selbst absichern!
- Gebühr
- 0 %
- Keine Gebühren
- Eigener Mietvertrag nötig
4. Versicherung — der wichtigste Punkt
Vermiete niemals ohne passende Absicherung: Deine normale Kfz-Versicherung deckt entgeltliche Vermietung in der Regel nicht. Seriöse Plattformen schließen für jede Buchung eine eigene Vollkasko ab, sodass dein privater Schadenfreiheitsrabatt unberührt bleibt. Dokumentiere Übergabe und Rückgabe immer mit Fotos.
5. So startest du
Plattform & Versicherung prüfen
Anbieter wählen, der eine vollständige Versicherung pro Buchung stellt. Bedingungen genau lesen.
Auto einstellen
Fahrzeug, Fotos, Verfügbarkeit und Preis eintragen. Klare Regeln (Kilometer, Rauchverbot, Tankregel) festlegen.
Übergabe organisieren
Schlüsselübergabe oder Telematik-Box; Zustand bei Übergabe und Rückgabe dokumentieren.
Optimieren
Auf Bewertungen achten, Preis je nach Nachfrage anpassen, Auto sauber halten.
6. Vor- und Nachteile
✅ Vorteile
- Finanziert laufende Auto-Kosten
- Plattform-Versicherung schützt dich
- Wenig Aufwand bei schlüsselloser Übergabe
- Nachhaltiger als ein zweites Auto in der Nachbarschaft
⚠️ Nachteile
- Verschleiß & Verschmutzung
- Auto in der Mietzeit nicht verfügbar
- Schaden-/Haftungsfragen trotz Versicherung möglich
- Einnahmen sind steuerpflichtig
FAQ · Häufige Fragen
Welche Plattform ist die beste, um mein Auto zu vermieten?
Getaround und SnappCar sind die bekanntesten P2P-Plattformen in Deutschland und versichern jede Buchung. Privat (z. B. über Kleinanzeigen) sparst du die Provision, musst Versicherung und Vertrag aber selbst organisieren.
Bleibt mein Schadenfreiheitsrabatt erhalten?
Bei seriösen Plattformen ja — Schäden während der Vermietung laufen über die Plattform-Versicherung, nicht über deine private Police. Vorab in den Bedingungen prüfen.
Muss ich die Einnahmen versteuern?
Ja. Einnahmen aus der Vermietung sind steuerpflichtig und in der Steuererklärung anzugeben; siehe Steuer-Übersicht.
Was passiert bei einem Unfall des Mieters?
Dann greift die für die Buchung abgeschlossene Versicherung der Plattform. Dokumentiere den Zustand bei Übergabe und Rückgabe immer mit Fotos.
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