1. Gassi-Service & Hundebetreuung
Beim Dogwalking führst du fremde Hunde aus, während die Besitzer arbeiten oder verreist sind. Dazu kommen oft Tagesbetreuung, Haus-/Wohnungsbesuche und Urlaubsbetreuung („Hundesitting"). Gerade in Städten mit vielen Berufstätigen ist die Nachfrage hoch.
2. Was kann man verdienen?
Der Stundenlohn ist solide, weil du oft mehrere Hunde gleichzeitig ausführen kannst (nur so viele, wie du sicher händeln kannst). Stammkunden mit festen Terminen sorgen für planbares Einkommen. Übernachtungs- und Urlaubsbetreuung bringt die höchsten Sätze.
3. Vermittlungsplattformen im Vergleich
Über Plattformen findest du schnell Kunden und sammelst Bewertungen. Sie nehmen dafür eine Provision. Tippe auf eine Karte für Details:
Gassi & Sitting Große Plattform für Hundebetreuung — du legst deine Preise selbst fest und sammelst Bewertungen.
- Provision
- 15 % (du: 85 %)
- Leistungen
- Gassi, Tag, Übernachtung
- Versicherung
- über Buchung inkl.
- Du bestimmst den Preis
- Auszahlung 5 Tage nach Betreuung
Hundesitting Auf Haustierbetreuung spezialisierte Plattform mit Versicherung über jede vermittelte Buchung.
- Provision
- 19 % (du: 81 %)
- Leistungen
- Gassi, Tag & Urlaub
- Versicherung
- über Buchung inkl.
- Kostenlos registrieren
- Du setzt deine Preise
Betreuungs-Marktplatz Großer Betreuungs-Marktplatz; du rechnest direkt mit den Kunden ab — ganz ohne Provision.
- Provision
- 0 % (Abo-Modell)
- Leistungen
- Hunde- & Tierbetreuung
- Versicherung
- keine (direkt)
- Sehr große Reichweite
- Premium-Abo ab 35 €/4 Wochen
kostenlos Kleinanzeigen, lokale Gruppen & Aushänge — ohne Gebühren, dafür mit etwas mehr Eigenorganisation.
- Provision
- 0 %
- Leistungen
- alles direkt
- Versicherung
- selbst regeln
- Keine Provision
- Volle Marge & Stammkunden
4. So startest du als Dogwalker
Erfahrung & Vertrauen aufbauen
Im Bekanntenkreis erste Hunde ausführen, Fotos und ein paar Bewertungen sammeln — das macht dein Profil glaubwürdig.
Profil & Preise festlegen
Auf einer Plattform und in lokalen Gruppen ein Profil mit klaren Preisen (pro Runde/Tag) erstellen.
Erstgespräch & Kennenlernen
Hund und Halter vorher treffen, Eigenheiten, Leine, Schlüsselübergabe und Notfallkontakt klären.
Haftung & Versicherung klären
Die Hundehalter-Haftpflicht des Besitzers deckt nicht immer alles ab — Haftung vorab klären, ggf. eigene Absicherung.
5. Vor- und Nachteile
✅ Vorteile
- Bewegung & frische Luft, sinnvoller Job
- Solider Stundenlohn, planbare Stammkunden
- Kein Startkapital nötig
- Flexibel & lokal
⚠️ Nachteile
- Verantwortung für fremde Tiere
- Wetterabhängig
- Haftungs-/Versicherungsfragen klären
- Bei mehreren Hunden körperlich anspruchsvoll
FAQ · Häufige Fragen
Wie viel verdient man mit Hunde ausführen?
Pro Gassi-Runde 10–20 €, Tagesbetreuung 25–40 € pro Hund. Mit festen Stammkunden sind 200–600 € im Monat realistisch; Urlaubsbetreuung bringt die höchsten Sätze.
Welche Plattform ist die beste fürs Dogwalking?
Rover und Pawshake sind auf Haustierbetreuung spezialisiert und bieten Versicherungsschutz über vermittelte Buchungen; Betreut.de hat große Reichweite. Am meisten Marge bleibt über lokale Kanäle (Kleinanzeigen, Empfehlungen) ohne Provision.
Brauche ich eine Erlaubnis, um Hunde zu betreuen?
Für gewerbsmäßige Hundebetreuung kann eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz nötig sein — vor allem bei mehreren fremden Hunden. Kläre das mit dem örtlichen Veterinäramt.
Wer haftet, wenn dem Hund etwas passiert?
Das sollte vorab geklärt sein. Die Halter-Haftpflicht greift nicht immer für Schäden während deiner Betreuung; vermittelte Buchungen über Plattformen sind oft mitversichert. Eine eigene Absicherung schafft Sicherheit.
Muss ich die Einnahmen versteuern?
Ja. Bei regelmäßiger, gewinnorientierter Tätigkeit meldest du ein Kleingewerbe an; siehe Steuer-Übersicht.
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