1. Wie Online-Nachhilfe funktioniert
Du gibst Schülern oder Studierenden per Videocall Unterricht — entweder über eine Nachhilfe-Plattform, die dir Schüler vermittelt, oder selbstständig mit eigenen Kunden. Geteilter Bildschirm, ein digitales Whiteboard und PDF-Aufgaben ersetzen das Klassenzimmer.
2. Was kann man verdienen?
Über Plattformen liegt der Einstieg oft bei 12–18 €/Stunde — dafür musst du keine Kunden suchen. Selbstständig (eigene Schüler über Empfehlungen) verdienst du 25–35 €+ und behältst alles. Viele kombinieren beides: über die Plattform starten, dann Stammkunden direkt betreuen.
3. Nachhilfe-Plattformen im Vergleich
Plattformen bringen dir sofort Schüler, nehmen aber eine Provision bzw. zahlen einen festen Satz. Tippe für Details:
fester Stundensatz Eine der größten Online-Nachhilfe-Plattformen Europas; du unterrichtest 1:1 zu festem Satz.
- Verdienst
- ~13–16 €/Std.
- Modell
- fester Satz, zugeteilt
- Fokus
- alle Fächer, online
- Planbare Auslastung
- Keine Kundenakquise
provisionsfrei Kostenlose deutsche Vermittlung: du findest Schüler und rechnest direkt mit ihnen ab.
- Verdienst
- ~10–20 €/Std.
- Modell
- 0 % Provision, eigener Preis
- Fokus
- Schulstoff, DE
- Komplett kostenlos
- Anfragen inkl. Kontaktdaten
v. a. Sprachen Weltweiter Marktplatz für Sprachen & Nachhilfe; du setzt deinen Preis, Preply nimmt Provision.
- Verdienst
- Preis − Provision
- Provision
- 18–33 % (sinkend)
- Fokus
- Sprachen, weltweit
- Weltweiter Schülermarkt
- Provision sinkt mit Stunden
etabliert Etabliertes Nachhilfe-Institut mit Präsenz- und Online-Unterricht gegen festes Honorar.
- Verdienst
- ~14 €/Std.
- Modell
- Festhonorar
- Fokus
- Filialen + online
- Bekannte Marke
- Stetige Nachfrage
4. Gefragte Fächer & dein Stundensatz
Welches Fach du unterrichtest, entscheidet stark über deinen Stundensatz. Knappe, „schwere" Fächer zahlen am besten.
- Top-Fächer (Schule): Mathematik, Physik, Chemie — dazu Englisch, Deutsch, Informatik.
- Sprachen: Englisch, Deutsch als Fremdsprache, Spanisch — weltweiter Markt.
- Hochschule (Top-Honorare): Statistik, Rechnungswesen/BWL, Programmieren.
So bestimmst du deinen Preis: Orientiere dich an Plattform-Sätzen, erhöhe mit guten Bewertungen und biete Pakete an (z. B. „10er-Block Abi-Vorbereitung"). Für die Buchhaltung deiner Einnahmen hilft ein Haushaltsbuch.
5. So startest du
Fach & Zielgruppe festlegen
Wähle ein Fach, in dem du sicher bist, plus eine Klassenstufe. Klarer Fokus = höhere Preise.
Profil erstellen
Auf einer Plattform registrieren oder in lokalen/Uni-Gruppen anbieten. Ein kurzes Vorstellungsvideo wirkt Wunder.
Technik einrichten
Stabiles Internet, Headset, Webcam und ein Whiteboard-Tool (z. B. Tablet + Stift). Eine günstige Probestunde anbieten.
Bewertungen sammeln
Erste Stunden top vorbereiten — gute Bewertungen bringen Folgebuchungen und Empfehlungen.
6. Vor- und Nachteile
✅ Vorteile
- Sehr guter Stundenlohn für einen Nebenjob
- Ortsunabhängig, flexible Zeiten
- Kein Startkapital, nur Fachwissen
- Sinnstiftend & lehrreich
⚠️ Nachteile
- Vorbereitung kostet anfangs Zeit
- Plattformen nehmen Provision
- Einnahmen sind steuerpflichtig
- Nachfrage schwankt (Ferien)
FAQ · Häufige Fragen
Wie viel verdient man mit Online-Nachhilfe?
Über Plattformen meist 12–18 €/Stunde, selbstständig 25–35 €+. Spezialisten (z. B. Abi-Mathe, Statistik) erzielen 30–40 €+ pro Stunde.
Welche Plattform ist die beste für Nachhilfe?
GoStudent bietet planbare Auslastung zu festem Satz, TutorSpace und Studienkreis fokussieren den deutschen Schulstoff, Preply/italki sind ideal für Sprachen mit weltweitem Schülermarkt. Der Mix aus Plattform-Start und späteren Direktkunden funktioniert am besten.
Brauche ich ein Lehramtsstudium?
Nein. Wichtig ist, dass du dein Fach sicher beherrschst und gut erklären kannst. Viele erfolgreiche Nachhilfelehrer sind Studierende.
Welche Fächer sind am gefragtesten?
Mathematik, Physik und Chemie sowie Englisch und Deutsch; an der Hochschule Statistik, Rechnungswesen und Programmieren. Sprachen wie Deutsch als Fremdsprache haben einen weltweiten Markt.
Muss ich Nachhilfe-Einnahmen versteuern?
Ja. Unter der Kleinunternehmer-Grenze fällt keine Umsatzsteuer an, Einkommensteuer kann je nach Gesamteinkommen anfallen — siehe Steuer-Übersicht.
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