Wo Plasma spenden? Über 80 Zentren in Deutschland
Plasmaspenden bringt nicht nur 25–45 € pro Termin, sondern hilft auch Patienten mit chronischen Krankheiten. Auf der interaktiven Karte findest du das nächstgelegene Spendezentrum in Deutschland – inklusive Anbieter und Aufwandsentschädigung.
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📍 Die 5 nächsten Spendezentren
Gib oben deine Adresse ein oder klick auf „Mein Standort" – wir zeigen dir die nächsten Plasmaspende-Zentren.
Finanzherr-Tipp: Erstspender-Bonus mehrfach kassieren
Jeder Anbieter zahlt einen Neukunden-Bonus von 50–100 €. Wer in einer Großstadt wohnt, kann theoretisch bei mehreren Anbietern nacheinander Erstspender werden und so allein über die Boni mehrere hundert Euro extra mitnehmen. Wichtig: Mindestabstand zwischen Spenden bei verschiedenen Anbietern einhalten (2–3 Tage).
Häufig gestellte Fragen
Alles, was du vor deiner ersten Plasmaspende wissen solltest.
Wer darf Plasma spenden?
Spenden darf grundsätzlich jeder zwischen 18 und 68 Jahren mit:
• Mindestgewicht von 50 kg
• Gültigem Personalausweis oder Aufenthaltstitel
• Festem Wohnsitz in Deutschland (mindestens 4 Monate gemeldet)
• Keine chronischen Krankheiten oder akute Infekte
• Keine frischen Tattoos oder Piercings (4 Monate Wartezeit)
Vor jeder Spende erfolgt eine ärztliche Untersuchung – dort wird auch entschieden, ob du an dem Tag wirklich spenden darfst.
Wie viel Geld bekomme ich pro Plasmaspende?
Die Aufwandsentschädigung liegt typischerweise zwischen 25 und 45 € pro Spende. Sie variiert nach Anbieter, Standort und Vielspender-Status:
• Standard-Vergütung: 25–35 €
• Vielspender (10+ Spenden): bis 45 €
• Erstspender-Bonus: 50–100 € einmalig
Wer regelmäßig zweimal pro Woche spendet, kann auf rund 250–300 € im Monat kommen.
Wie oft darf ich Plasma spenden?
In Deutschland sind maximal 60 Plasmaspenden pro Jahr erlaubt – das entspricht ca. 5 Spenden pro Monat oder etwa zweimal pro Woche.
Wichtig: Zwischen zwei Spenden müssen mindestens 2 bis 3 Tage Pause liegen. Dein Körper braucht diese Zeit, um die abgegebenen Eiweiße wieder aufzubauen.
Wie lange dauert eine Plasmaspende?
Insgesamt solltest du 60 bis 90 Minuten einplanen:
• Anmeldung & Voruntersuchung: 10–20 Min
• Eigentliche Spende: 30–50 Min
• Ruhepause & Abrechnung: 10–15 Min
Bei der ersten Spende dauert es länger (1,5–2 Stunden), weil noch ein ausführlicher Aufnahmeprozess durchlaufen wird.
Ist Plasmaspenden gesundheitlich riskant?
Plasmaspenden gilt unter Einhaltung der Vorgaben als sicher und gesund. Im Gegensatz zur Blutspende werden dabei nur die flüssigen Bestandteile (Plasma) entnommen, die roten Blutkörperchen bekommst du sofort zurück.
Manche Menschen reagieren am Anfang mit leichtem Schwindel oder Müdigkeit. Wichtig: Vor der Spende viel trinken, vorher essen, danach Ruhe geben.
Was passiert mit meinem Plasma?
Aus dem gespendeten Plasma werden lebenswichtige Medikamente gewonnen – zum Beispiel für Menschen mit:
• Hämophilie (Bluterkrankheit)
• Immundefekten
• Verbrennungen oder Schockzuständen
• Lebererkrankungen
Deine Spende kann Leben retten. Die Aufwandsentschädigung ist ein Zusatz – der Hauptgrund sind die Patienten.
Muss ich die Aufwandsentschädigung versteuern?
Nein, in der Regel nicht. Die Aufwandsentschädigung beim Plasmaspenden gilt nach geltender Rechtsprechung nicht als steuerpflichtiges Einkommen, sondern als Ausgleich für den körperlichen und zeitlichen Aufwand.
Wichtig: Bei sehr hohen Beträgen (z. B. über 3.000 € pro Jahr) kann das Finanzamt im Einzelfall nachfragen. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt seinen Steuerberater.
Was sollte ich vor der Plasmaspende beachten?
Damit die Spende gut läuft:
• Viel trinken: Mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag der Spende
• Essen vorher: Leichte, eiweißreiche Mahlzeit (kein fettiges Essen)
• Kein Alkohol 12 Stunden vorher
• Genug Schlaf in der Nacht davor
• Personalausweis nicht vergessen
Nach der Spende: Den Tag ruhig angehen lassen, kein Sport, weiterhin viel trinken.
Welcher Anbieter zahlt am meisten?
Im Schnitt zahlt Octapharma Plasma mit 35–45 € pro Spende am besten. CSL Plasma und Plasmavita liegen knapp dahinter.
Die Vergütung variiert je nach Standort. In Großstädten mit hoher Konkurrenz wird oft mehr gezahlt als in kleineren Städten. Wer die Wahl hat, sollte mehrere Anbieter testen.
Kann ich Plasma spenden, wenn ich Tattoos habe?
Ja, aber nicht direkt nach dem Stechen. Nach einem neuen Tattoo oder Piercing musst du 4 Monate warten, bevor du wieder spenden darfst. Das gilt auch für Permanent-Make-up.
Grund: In dieser Zeit könnten Infektionskrankheiten noch nicht erkannt werden. Sobald die Wartezeit vorbei ist, sind Tattoos kein Problem mehr.
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