Plasma spenden: Wo gibt es wie viel Geld? (2026)
Plasmaspenden bringt nicht nur meist 22–30 € pro Termin, sondern hilft auch Patienten mit chronischen Krankheiten. Auf der interaktiven Karte findest du das nächstgelegene Spendezentrum in Deutschland – inklusive Anbieter und Aufwandsentschädigung.
Was bringt Plasmaspenden?
Richtwerte pro Spende – die genauen Beträge hängen von Anbieter und Standort ab.
Für jede Spende zahlen die Zentren eine Aufwandsentschädigung von meist 22–30 €, zeitweise kommen Bonusaktionen dazu (z. B. für Neuspender). Vor jeder Spende prüft ein Arzt, ob du an dem Tag spenden darfst.
Aus deinem Plasma entstehen Medikamente, zum Beispiel für Menschen mit Immundefekten, Hämophilie oder schweren Verbrennungen. Dein Nebenverdienst hilft also auch anderen.
22–30 €pro Spende
50–100 €einmaliger Erstspender-Bonus
max. 60Spenden pro Jahr, mind. 2 Tage Abstand
60–90 Min.pro Termin, beim ersten Mal 1,5–2 Std.
60 Spenden im Jahr sind im Schnitt 5 pro Monat. Im ersten Monat kommt der Erstspender-Bonus dazu.
- 10–20 Min.Anmeldung & Voruntersuchung
- 30–50 Min.eigentliche Spende
- 10–15 Min.Ruhepause & Abrechnung
Finanzherr-Tipp: Neuspender-Aktionen vergleichen
Viele Zentren locken Erstspender mit Bonusaktionen – Höhe und Bedingungen wechseln. Vergleiche vor dem ersten Termin die Angebote in deiner Stadt. Wichtig: Die Höchstzahl von 60 Spenden pro Jahr und die spendefreien Tage gelten anbieterübergreifend – Spenden bei anderen Zentren musst du angeben.
Häufig gestellte Fragen
Alles, was du vor deiner ersten Plasmaspende wissen solltest.
Wer darf Plasma spenden?
Spenden darf grundsätzlich jeder ab 18 Jahren (eine feste Altersobergrenze gibt es nicht mehr, bei älteren Erstspendern entscheidet der Arzt) mit:
• Mindestgewicht von 50 kg
• Gültigem Personalausweis oder Aufenthaltstitel
• Festem Wohnsitz in Deutschland (mindestens 4 Monate gemeldet)
• Keine chronischen Krankheiten oder akute Infekte
• Keine frischen Tattoos oder Piercings (4 Monate Wartezeit)
Vor jeder Spende erfolgt eine ärztliche Untersuchung – dort wird auch entschieden, ob du an dem Tag wirklich spenden darfst.
Wie viel Geld bekomme ich pro Plasmaspende?
Die Aufwandsentschädigung liegt typischerweise zwischen 22 und 30 € pro Spende. Sie variiert nach Anbieter und Standort:
• Haema: 25 €
• CSL Plasma und Octapharma: je nach Menge 22–25 €
• Bonusaktionen (z. B. für Neuspender): je nach Zentrum und Zeitraum
Wer das erlaubte Maximum von rund 5 Spenden pro Monat ausschöpft, kommt so auf etwa 110–150 € im Monat – plus eventuelle Bonusaktionen.
Wie oft darf ich Plasma spenden?
In Deutschland sind maximal 60 Plasmaspenden pro Jahr erlaubt – das entspricht im Schnitt ca. 5 Spenden pro Monat, also gut einer pro Woche.
Wichtig: Zwischen zwei Spenden müssen mindestens 2 bis 3 Tage Pause liegen. Dein Körper braucht diese Zeit, um die abgegebenen Eiweiße wieder aufzubauen.
Wie lange dauert eine Plasmaspende?
Insgesamt solltest du 60 bis 90 Minuten einplanen:
• Anmeldung & Voruntersuchung: 10–20 Min
• Eigentliche Spende: 30–50 Min
• Ruhepause & Abrechnung: 10–15 Min
Bei der ersten Spende dauert es länger (1,5–2 Stunden), weil noch ein ausführlicher Aufnahmeprozess durchlaufen wird.
Ist Plasmaspenden gesundheitlich riskant?
Plasmaspenden gilt unter Einhaltung der Vorgaben als sicher und gesund. Im Gegensatz zur Blutspende werden dabei nur die flüssigen Bestandteile (Plasma) entnommen, die roten Blutkörperchen bekommst du sofort zurück.
Manche Menschen reagieren am Anfang mit leichtem Schwindel oder Müdigkeit. Wichtig: Vor der Spende viel trinken, vorher essen, danach Ruhe geben.
Was passiert mit meinem Plasma?
Aus dem gespendeten Plasma werden lebenswichtige Medikamente gewonnen – zum Beispiel für Menschen mit:
• Hämophilie (Bluterkrankheit)
• Immundefekten
• Verbrennungen oder Schockzuständen
• Lebererkrankungen
Deine Spende kann Leben retten. Die Aufwandsentschädigung ist ein Zusatz – der Hauptgrund sind die Patienten.
Muss ich die Aufwandsentschädigung versteuern?
Ja, oft schon: Die Aufwandsentschädigung zählt steuerlich zu den sonstigen Einkünften (§ 22 Nr. 3 EStG). Steuerfrei bleibt sie nur, wenn deine Einkünfte daraus (nach Abzug z. B. der Fahrtkosten) unter 256 € im Jahr liegen.
Wer regelmäßig spendet, überschreitet die Grenze schnell – dann ist der gesamte Betrag in der Anlage SO anzugeben. Im Zweifel hilft ein Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater.
Was sollte ich vor der Plasmaspende beachten?
Damit die Spende gut läuft:
• Viel trinken: Mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag der Spende
• Essen vorher: Leichte, eiweißreiche Mahlzeit (kein fettiges Essen)
• Kein Alkohol 12 Stunden vorher
• Genug Schlaf in der Nacht davor
• Personalausweis nicht vergessen
Nach der Spende: Den Tag ruhig angehen lassen, kein Sport, weiterhin viel trinken.
Welcher Anbieter zahlt am meisten?
Die großen Anbieter liegen eng beieinander: Haema 25 €, CSL Plasma und Octapharma je nach Menge 22–25 €, Plasma Service Europe bis 30 € (Stand Ende 2025). Mehr bringen vor allem Bonusaktionen – vergleichen lohnt sich.
Die Vergütung variiert je nach Standort. In Großstädten mit hoher Konkurrenz wird oft mehr gezahlt als in kleineren Städten. Wer die Wahl hat, sollte mehrere Anbieter testen.
Kann ich Plasma spenden, wenn ich Tattoos habe?
Ja, aber nicht direkt nach dem Stechen. Nach einem neuen Tattoo oder Piercing musst du 4 Monate warten, bevor du wieder spenden darfst. Das gilt auch für Permanent-Make-up.
Grund: In dieser Zeit könnten Infektionskrankheiten noch nicht erkannt werden. Sobald die Wartezeit vorbei ist, sind Tattoos kein Problem mehr.
Weitere Nebenverdienste

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Transparenz: Die Aufwandsentschädigungen auf dieser Seite sind Richtwerte und können je nach Standort und aktueller Spenden-Häufigkeit abweichen. Aktuelle Beträge findest du auf den jeweiligen Anbieter-Webseiten. Die Inhalte stellen keine medizinische Beratung dar – ob du spenden darfst, entscheidet der Arzt vor Ort. Einige Links sind Affiliate-Links: Bei Anmeldung über diese erhalte ich ggf. eine kleine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
