Vorweg ehrlich: Ich habe Streetspotr nicht selbst genutzt. Diese Seite fasst zusammen, was Streetspotr in FAQ, AGB und auf seiner Website angibt und was Nutzer 2025 und 2026 im App Store und bei Google Play schreiben. Ein Trustpilot-Profil hat Streetspotr nicht.
So funktioniert Streetspotr
- Registrieren und WillkommensspotAb 18 Jahren mit Name, E-Mail, Geburtstag, Ausbildung und Geschlecht. Ein Willkommensspot zeigt dir zur Probe, wie ein Auftrag abläuft.
- Spot auf der Karte findenBlaue und goldene Pins sind sofort verfügbar, graue starten zu einer bestimmten Uhrzeit. Andere Städte findest du über die Suchleiste.
- Annehmen und hingehenMeist hast du 12 Stunden Zeit, die genaue Frist steht im Spot. Vor Ort checkst du im Umkreis von 400 m um den Pin ein.
- Fotos machen und hochladenFotos gehen nur direkt aus der App, die Galerie ist meist gesperrt. Hochladen kannst du später im WLAN, solange die Frist läuft.
Die Spots kommen von Marken und Händlern, die wissen wollen, wie ihre Produkte im Laden stehen. Gegenüber diesen Kunden tritt das Unternehmen als POSpulse auf, die Communitys sind seit 2018 zusammengelegt. Laut Streetspotr gibt es über 1 Million Nutzer, mehr als 4.000 Spots und über 7.000 Fotos pro Tag.
Welche Spots es gibt
- Store CheckWie stehen Fruchtaufstriche, Energy Drinks, Schokolade oder Zeitschriften im Regal?
- Preis-CheckPreise kontrollieren, vor allem in Drogerien.
- Detail-FotografieZum Beispiel Obst und Gemüse in der Auslage fotografieren.
- Mystery ShoppingAls normaler Kunde einkaufen und den Service bewerten.
- Melde-ModusGeschäfte oder Objekte in deiner Umgebung melden.
- Umfragen von zu HauseKurze Befragungen ohne Weg, oft nur für StreetPoints.
Was du bei Streetspotr verdienst
Laut FAQ bringt ein Spot in der Regel 2 bis 15 €. Wichtig: In der App steht der Höchstbetrag inklusive Bonus. Streetspotr nennt selbst ein Beispiel: Ausgeschrieben sind 6 €, davon 3 € Grundvergütung und 0,50 € pro gefundenem Produkt. Findest du nur 2 Produkte, bekommst du 4 €.
Ist ein Laden geschlossen, gibt es mit Fotonachweis 0,50 €. Das Gleiche gilt, wenn du nicht fotografieren darfst, dann kommen noch StreetPoints dazu. Nutzer berichten 2025 sehr unterschiedlich: von meist unter 5 € pro Spot bis zu 40 bis 50 € an einem fleißigen Tag in München.
StreetPoints und StreetScore
Streetspotr arbeitet mit einem Punktesystem. Für jeden verdienten Euro bekommst du 10 StreetPoints, für besonders gute oder schwierige Spots auch mehr. Auszahlen lassen kannst du sie nicht, aber sie schalten dauerhaft Spot-Arten frei, die eine bestimmte Punktzahl voraussetzen. Daneben gibt es den StreetScore mit höchstens 275 Punkten:
| Bereich | Max. Punkte | Was zählt |
|---|---|---|
| Experience | 100 | deine bisher gesammelten StreetPoints |
| Quality | 75 | wie oft Spots abgelehnt oder nachgebessert werden |
| Commitment | 50 | Abbrüche und abgelaufene bezahlte Spots |
| Activity | 50 | wie oft du die App öffnest, einmal pro Tag gezählt |
Wer 4 Wochen keinen bezahlten Spot macht, fällt bei Quality und Commitment auf 0 zurück. Aus den letzten 4 Wochen berechnet Streetspotr außerdem einen Pro-Status. Was er konkret bringt, steht nicht in der FAQ, laut Streetspotr sehen aber alle Nutzer dieselben Spots. Mit Badges zeigst du Expertise in einer Kategorie, laut FAQ können Auftraggeber dich daraufhin bevorzugen.
Auszahlung
- Nur PayPal, ohne GebührEin Mindestbetrag gilt nicht. Du brauchst Name und Rechnungsadresse, bei Gewerbe die USt-ID.
- Bis zu 30 Tage nach AnforderungVorher wird der Spot geprüft, in der Regel bis zu 7 Tage, bei Bilderkennung oder Partnerumfragen länger.
- Spenden möglichBei der Auszahlung kannst du an eine von zwei Organisationen spenden. Dein Anspruch verfällt nach 3 Jahren.
Was Nutzer über Streetspotr sagen
Ich habe gut 60 Bewertungen aus 2025 und 2026 im App Store und bei Google Play ausgewertet. Die Stimmung ist deutlich besser als bei anderen Microjob-Apps, etwa die Hälfte vergibt 5 Sterne:
- Einfacher NebenverdienstDas häufigste Lob: Die Spots machen Spaß, die App ist übersichtlich und es wird zuverlässig gezahlt.
- Strenge AblehnungenDer häufigste Kritikpunkt: Nachbesserungen zwingen teils zu einer zweiten Anfahrt.
- Warten aufs GeldMehrere Nutzer ärgern sich über die 30 Tage, vereinzelt auch über ausgebliebene Zahlungen.
Weitere Kritik: wenig Geld für den Aufwand, Serverfehler und in manchen Regionen nur selten ein Spot. Das letzte App-Update stammt von Mai 2026.
Datenschutz und Steuer
Den Standort nutzt Streetspotr laut Datenschutzerklärung nur für deinen Heimatort und während eines Spots. Wer die Instant Spot Alerts einschaltet, lässt das Handy den Standort im Hintergrund prüfen, Bewegungsprofile erstellt Streetspotr laut eigener Angabe nicht. Die Datenschutzerklärung stammt allerdings von Oktober 2019 und nennt Google Analytics, Facebook-Pixel und weitere Tracker. Für Partnerumfragen können anonymisierte Angaben wie PLZ, Geburtsdatum oder Haushaltseinkommen weitergegeben werden. An deinen Fotos bekommt Streetspotr laut AGB ausschließliche Nutzungsrechte.
Die Streetspotr-FAQ erklärt selbst die Steuerfreigrenze von 256 € im Jahr für gelegentliche Einnahmen. Eine Steuer-ID verlangt Streetspotr laut AGB für die Auszahlung nicht. Was bei regelmäßigen Microjobs gilt, steht auf meiner Seite Microjobs: Steuern, Gewerbe und DAC7.
Streetspotr: Vor- und Nachteile
Das spricht dafür
- Beste App-Bewertung4,6 von 5 im App Store bei über 5.000 Bewertungen, 4,3 bei Google Play.
- Kein MindestbetragDu kannst jeden Betrag auszahlen lassen, per PayPal ohne Gebühr.
- Recht auf NachbesserungLaut AGB darfst du grundsätzlich nachbessern, meist innerhalb von 48 Stunden.
- Großer AnbieterLaut Streetspotr über 1 Million Nutzer und über 4.000 Spots am Tag.
Das spricht dagegen
- Lange Wartezeit aufs GeldBis zu 7 Tage Prüfung und dann bis zu 30 Tage bis zur PayPal-Zahlung.
- Nur PayPalEine Überweisung aufs Bankkonto gibt es nicht.
- Höchstbetrag ist nicht garantiertAngezeigt wird der Betrag inklusive Bonus. Findest du nicht alle Produkte, gibt es weniger.
- Veraltete DatenschutzerklärungSie stammt von Oktober 2019 und nennt u. a. Google Analytics und Facebook-Pixel.
Tipps für mehr Spots
- Graue Pins im Blick behaltenSie zeigen Spots mit Startzeit. Beliebte Spots sind laut Streetspotr innerhalb von Minuten weg.
- Instant Spot Alerts einschaltenDann meldet sich die App, sobald ein Spot in deiner Nähe frei wird.
- Lieber zu ausführlichAlle Produkte dokumentieren, denn es gibt Bonus pro Produkt. Fehlt eines, mindestens 2 Übersichtsfotos machen.
- Nur annehmen, was du schaffstAbbrüche und abgelaufene Spots drücken deinen StreetScore.
Häufige Fragen zu Streetspotr
Ja. Hinter der App steht die Streetspotr GmbH aus Nürnberg, die seit 2011 am Markt ist. Gegenüber Firmen tritt sie als POSpulse auf. Die App hat im App Store 4,6 von 5 Sternen bei 5.321 Bewertungen. Kritik gibt es vor allem an der langen Wartezeit aufs Geld.
Laut FAQ in der Regel 2 bis 15 € pro Spot. Angezeigt wird der Höchstbetrag inklusive Bonus: Bei 6 € können es zum Beispiel 3 € Grundvergütung plus 0,50 € pro gefundenem Produkt sein. Nutzer berichten von meist unter 5 € pro Spot, in München von 40 bis 50 € an einem fleißigen Tag.
Erst wird der Spot geprüft, in der Regel bis zu 7 Tage. Nach der Anforderung überweist Streetspotr dann innerhalb von 30 Tagen per PayPal. Streetspotr nennt die 30 Tage einen festen Bestandteil des Geschäftsmodells.
Nein. Streetspotr zahlt nur per PayPal aus, dafür ohne Gebühr und ohne Mindestbetrag.
In der Regel 12 Stunden ab der Annahme, die genaue Zeit steht im Spot. Für Nachbesserungen hast du meist 48 Stunden.
Braucht ein Kunde zum Beispiel 100 Ergebnisse und schreibt 3.000 Orte aus, verschwinden die Spots, sobald 100 angenommen wurden. Werden Ergebnisse abgelehnt, tauchen sie wieder auf.
Nein. StreetPoints dienen nur für deinen Status und schalten bestimmte Spot-Arten frei. Geld gibt es nur für bezahlte Spots.
