Vorweg ehrlich: Ich habe appJobber nicht selbst genutzt. Diese Seite fasst zusammen, was appJobber in FAQ, AGB, Datenschutzerklärung und News angibt und was Nutzer 2025 und 2026 im App Store, bei Google Play und auf Trustpilot schreiben.
So funktioniert appJobber
- App installieren und registrierenMit E-Mail anmelden und den Bestätigungslink anklicken. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und ein Android- oder iPhone haben.
- Job im Feed oder auf der Karte findenDer Feed zeigt passende Jobs, auf der Karte steht die Belohnung direkt am Pin. Über den Filter blendest du etwa nur Standort-Checks ein.
- Job annehmenAb dann hast du in der Regel 6 Stunden exklusiv Zeit. Läuft die Zeit ab, kannst du höchstens zweimal hintereinander neu reservieren, danach ist der Job 24 Stunden gesperrt.
- Vor Ort erledigen und hochladenAnleitung lesen, Fotos machen, Fragen beantworten. Fotos aus dem Auto werden abgelehnt. Speichern und später hochladen geht, solange die Reservierung läuft.
Neben den normalen Jobs an einem festen Ort gibt es Suchjobs ohne feste Adresse, etwa wenn du einen Aufsteller in irgendeinem Markt finden sollst, und Umfragen, die du von zu Hause erledigst. Laut appJobber hat die App über 1 Million Installationen, täglich kommen rund 4.150 Ladenfotos zusammen.
Welche Jobs es bei appJobber gibt
Diese Jobs hat appJobber 2026 in seinen News angekündigt. Die Beträge zeigen gut, wie groß die Spanne ist:
| Job | Vergütung | Hinweis |
|---|---|---|
| Preis-Checks im Supermarkt | bis zu 22 € | je nach Umfang, 10/2026 |
| Tankstellen-Check: tanken, im Shop kaufen, bewerten | bis zu 20 € | inklusive Auslagen, 07/2026 |
| Suchjob „Finde Aufsteller“ | 7 € | pro gemeldetem Markt, wer zuerst meldet, 08/2026 |
| Standort-Check: Gibt es das Geschäft noch? | 2 € bis 4 € | 2 € außen, 2 € mehr innen, 09/2026 |
| Werbemonitor-Check in Großstädten | 3 € | über 400 Checks, 07/2026 |
| Olivenöl-Preis-Check bei REWE und EDEKA | 3 € | 10/2026 |
| Display-Check bei Penny | 2 € | 08/2026 |
Plakat-Checks gibt es nur bei Tageslicht, etwa zwischen 9 und 17 Uhr. Für eine Umfrage zum Drogerie-Einkauf gab es im Juli 2026 statt Geld einen 50-€-Gutschein, allerdings nur für ausgewählte Bewerber.
Was du bei appJobber verdienst
Der Mindestbetrag liegt bei 1 € pro Job. Für 2025 nennt appJobber einen Durchschnitt von 5,76 € pro Job. Der fleißigste Nutzer hat 2025 laut appJobber 2.354 Jobs erledigt und 15.788 € verdient, das ist aber die absolute Ausnahme.
Realistisch ist ein Taschengeld. Wie viel pro Stunde bleibt, hängt fast nur an der Wegzeit: Wer drei Jobs auf einer Route erledigt, kommt mit dem Durchschnittswert auf gut 17 € pro Stunde, wer für einen einzelnen Job extra losfährt, auf unter 10 €. Die Beispielrechnung findest du auf meiner Seite Microjobs.
Auszahlung
- Kein MindestbetragÜber „Jetzt auszahlen“ forderst du dein Guthaben an, alle 7 Tage, egal wie viel es ist.
- Gesammelt zum WochenbeginnÜberwiesen wird am ersten Werktag der Folgewoche.
- Bank gebührenfrei, PayPal mit GebührFür die Auszahlung muss dein Profil vollständig sein: Name, Anschrift, Telefon, steuerlicher Status und IBAN oder PayPal.
Prüfung und Ablehnung
Jeder Job wird geprüft, bevor das Geld gutgeschrieben wird. Das dauert meist wenige Tage, laut FAQ höchstens 4 Wochen. Wird ein Job abgelehnt, kannst du über den Link in der Mail innerhalb von 2 Wochen widersprechen. Teils ist auch eine Nachbearbeitung möglich, laut appJobber dauert die Prüfung dann im Normalfall zwei Tage.
So vermeidest du Ablehnungen: Job-Hilfe vorher komplett lesen, lieber ein Foto mehr machen und nie aus dem Auto fotografieren. Ist Fotografieren im Laden verboten, lädst du den Job mit einem Kommentar hoch, statt ihn abzubrechen.
Was Nutzer über appJobber sagen
Ich habe die Bewertungen von 2025 und 2026 im App Store und bei Google Play ausgewertet, zusammen gut 50. Die Stimmung ist gemischt, die Kritik dreht sich aber selten ums Geld, das ausbleibt:
- Am häufigsten: AblehnungenRund ein Viertel klagt über zu strenge Prüfung, besonders bei Tankstellen-Jobs mit vielen Innenfotos und bei Regal-Jobs.
- Technik nach UpdatesÄhnlich oft: Login-Probleme, Kamera-Fehler, verlorene Bilder und eine unübersichtliche Karte.
- Lob für Auszahlung und einfache JobsWer zufrieden ist, lobt vor allem, dass zuverlässig gezahlt wird und die Jobs schnell erledigt sind.
appJobber antwortet auf fast jede Bewertung bei Google Play. Insgesamt steht die App bei 3,3 von 5 (Google Play, 3.460 Bewertungen) und 4,4 von 5 (App Store, 85 Bewertungen). Auf Trustpilot gibt es nur 6 Bewertungen mit im Schnitt 3,5 Sternen.
Datenschutz und Steuer
Den Standort nutzt appJobber laut Datenschutzerklärung (Stand April 2026) für die Ortung, Job-Empfehlungen und gegen Betrug. Im Hintergrund läuft GPS laut Store-Beschreibung nur während eines laufenden Jobs. An Auftraggeber gehen deine Daten nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung im Einzelfall. Einen Ausweis kannst du freiwillig zur Altersprüfung hinterlegen, appJobber darf laut AGB aber eine Kopie verlangen.
Steuerlich bist du als Jobber selbst verantwortlich, appJobber gibt keine Steuerauskunft. Wer nur gelegentlich jobbt, bleibt unter 256 € im Jahr steuerfrei. Wer regelmäßig jobbt, ist meist gewerblich tätig. Alles dazu auf meiner Seite Microjobs: Steuern, Gewerbe und DAC7.
appJobber: Vor- und Nachteile
Das spricht dafür
- Kein MindestbetragDu kannst alle 7 Tage auszahlen lassen, auch kleine Beträge. Per Bank ohne Gebühr.
- Viele und neue JobsLaufend neue Kampagnen, 2026 etwa Preis-, Standort- und Plakat-Checks. Die App wird regelmäßig aktualisiert.
- Auch ohne AutoappJobber richtet sich ausdrücklich an Leute zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
- Transparenter Anbieterwer denkt was GmbH aus Darmstadt, öffentliche AGB, seit 2025 Mitglied im Bitkom.
Das spricht dagegen
- Strenge PrüfungDer häufigste Kritikpunkt: Ablehnungen wegen Details, vor allem bei Tankstellen- und Regal-Jobs.
- App-Probleme nach UpdatesNutzer berichten von Login-Fehlern, verlorenen Bildern und einer unübersichtlichen Karte.
- Wenig Geld für den WegViele Jobs bringen 2 bis 3 €. Wer extra hinfährt, verdient kaum etwas.
- Regional sehr unterschiedlichIn manchen Gegenden gibt es nur wenige oder nur Tankstellen-Jobs.
Tipps für mehr Jobs
- Job-Alerts für deine RegionRegionen per E-Mail-Alert abonnieren und Push-Mitteilungen einschalten. Beliebte Jobs sind schnell weg.
- Mehrere Jobs am ZielortappJobber rät selbst, mehrere Jobs auf einer Strecke oder am selben Ort einzuplanen.
- Kartenfilter nutzenMit dem Filter „Standort-Checks“ findest du schnelle 2-€-Jobs auf deinem Weg.
- Job-Hilfe genau befolgenDie meisten Ablehnungen entstehen durch fehlende oder falsche Fotos.
Häufige Fragen zu appJobber
Ja. Hinter appJobber steht die wer denkt was GmbH aus Darmstadt, die AGB und Datenschutzerklärung sind öffentlich und ausgezahlt wird per Bank oder PayPal. Kritik gibt es vor allem an strengen Ablehnungen, nicht an ausbleibenden Zahlungen.
Mindestens 1 € pro Job. Laut appJobber lag der Schnitt 2025 bei 5,76 € pro Job. Typische Jobs bringen 2 bis 7 €, Preis- und Tankstellen-Checks bis zu 20 bzw. 22 €. Der fleißigste Nutzer kam 2025 laut appJobber auf 2.354 Jobs und 15.788 €.
In der Regel 6 Stunden ab der Reservierung. Danach kannst du höchstens zweimal hintereinander neu reservieren, dann ist der Job 24 Stunden gesperrt.
Erst wird der Job geprüft, das dauert meist wenige Tage, höchstens 4 Wochen. Danach kannst du alle 7 Tage ohne Mindestbetrag auszahlen lassen. Überwiesen wird am ersten Werktag der Folgewoche.
Über den Link in der Ablehnungs-Mail kannst du innerhalb von 2 Wochen widersprechen. Teils ist auch eine Nachbearbeitung möglich. appJobber entscheidet laut AGB innerhalb von 4 Wochen.
Nein. Viele Jobs liegen in Supermärkten und Innenstädten und sind zu Fuß, mit Fahrrad oder Bus erreichbar. Jobs während der Autofahrt sind verboten.
Ja, Einnahmen sind steuerpflichtig. Wer nur gelegentlich jobbt, bleibt unter 256 € im Jahr steuerfrei. appJobber selbst gibt keine Steuerauskunft. Mehr dazu auf meiner Seite zu Microjobs und Steuern.
