Vorweg ehrlich: Ich bin selbst kein Foodsaver. Diese Seite erklärt, wie foodsharing funktioniert, auf Basis der Angaben und des Tätigkeitsberichts von foodsharing.
Was ist foodsharing?
foodsharing ist eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, getragen vom foodsharing e.V. aus Köln. Ehrenamtliche Foodsaver holen bei Kooperationsbetrieben ab, was sonst im Müll landen würde, etwa bei Bäckereien, Supermärkten oder Kantinen. Die Lebensmittel werden privat weitergegeben, an gemeinnützige Einrichtungen verteilt oder in Fairteiler gelegt. Die Plattform ist geldfrei, werbefrei und nicht kommerziell.
Fairteiler nutzen
Ein Fairteiler ist ein öffentlich zugängliches Regal oder ein Kühlschrank. Jeder darf sich dort kostenlos bedienen und auch selbst Lebensmittel hineinlegen, die er nicht mehr braucht. Wo es Fairteiler gibt, zeigt die Karte auf foodsharing.de, dort stehen auch die Regeln vor Ort.
Foodsaver werden
- Auf foodsharing.de registrierenMit dem Konto kannst du dich mit anderen in deiner Region vernetzen und Lebensmittel anbieten oder abholen.
- Den Weg zum Foodsaver gehenDie Plattform erklärt nach der Registrierung, welche Schritte nötig sind, bevor du bei Betrieben abholen darfst.
- Abholungen übernehmenAls Foodsaver trägst du dich für Abholungen bei Betrieben in deiner Nähe ein und verteilst die Lebensmittel weiter.
foodsharing in Zahlen
Quelle: foodsharing-Tätigkeitsbericht 2023. Kooperationsbetriebe seit 2012, davon über 1.000 im Jahr 2023 aktiv.
Unterschied zu Too Good To Go
| Merkmal | foodsharing | Too Good To Go |
|---|---|---|
| Kosten | kostenlos | meist 3,50 bis 5 € pro Tüte |
| Organisation | ehrenamtlich, gemeinnützig | Unternehmen |
| Abholung | Fairteiler oder als Foodsaver beim Betrieb | mit App im festen Zeitfenster |
| Planbarkeit | gering | mittel, Reservierung in der App |
Kurz gesagt: foodsharing ist ideal, wenn du nichts zahlen und flexibel sein willst. Too Good To Go ist planbarer, kostet aber etwas.
Häufige Fragen zu foodsharing
foodsharing ist eine ehrenamtliche Initiative gegen Lebensmittelverschwendung. Freiwillige Foodsaver holen bei Betrieben ab, was sonst weggeworfen würde, und verteilen es weiter, privat, an gemeinnützige Stellen und über öffentliche Fairteiler. Alles ist geldfrei und werbefrei.
Ein öffentlich zugängliches Regal oder ein Kühlschrank, in dem gerettete Lebensmittel liegen. Jeder darf sich kostenlos bedienen und auch selbst Lebensmittel hineinlegen, die er nicht mehr braucht.
Auf foodsharing.de gibt es eine Karte mit den Fairteilern. Dort stehen auch die Regeln vor Ort, etwa welche Lebensmittel hinein dürfen.
Du registrierst dich auf foodsharing.de. Die Plattform führt dich danach durch die Schritte, die nötig sind, bevor du selbst bei Betrieben abholen darfst.
Nein. foodsharing ist geldfrei, werbefrei und nicht kommerziell. Wer Lebensmittel aus einem Fairteiler nimmt, zahlt nichts.
