Aktien
Finanzherrs Watchlist
Meine persönlichen Empfehlungen mit Blue-Chips und Wachstumstiteln aus aller Welt.
| Unternehmen | Branche | Auf Watchlist seit | Aktueller Kurs | Performance | Kennzahlen |
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Depot-Empfehlung
Mit diesen drei Brokern kannst du sofort und kostengünstig in Einzelaktien investieren.
Capital
- Über 7.500 Aktien handelbar
- Ab 0 € Ordergebühren (PRIME+)
- Free-Broker dauerhaft 0 € Depotgebühr
- Direkthandel mit Gettex zu Top-Spreads
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Republic
- Aktien aus 17 Ländern, alle großen Börsen
- 1 € Fremdkostenpauschale je Trade
- Bruchstücke ab 1 € kaufbar
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broker+
- Zugang zu allen deutschen Börsen
- 0 € Depotgebühr dauerhaft
- Riesige Auswahl: Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen
- Auch internationale Börsen verfügbar
- Für aktive Trader und Buy-and-Hold geeignet
FAQ · Einzelaktien für Anfänger
Die häufigsten Fragen rund um den Einstieg in Einzelaktien – kurz und ehrlich beantwortet.
Wie viel Geld brauche ich, um in Aktien einzusteigen?
Bei modernen Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital kannst du schon ab 1 € in Bruchstücke (Fractional Shares) investieren. Auch eine Apple- oder Berkshire-Aktie wird damit erschwinglich, obwohl der Stückpreis hoch ist.
Empfehlung: Starte mit einem Betrag, den du komplett verlieren könntest, ohne dass es dich emotional aus der Bahn wirft – für viele liegt das bei 100–500 € als Lerngeld.
Sollte ich lieber Einzelaktien oder ETFs kaufen?
Für den Großteil deines Vermögens ist ein breit gestreuter ETF (z. B. FTSE All-World) die ehrlichere Antwort: günstig, diversifiziert, planbar.
Einzelaktien machen Sinn als Beimischung von 5–20 % deines Portfolios – wenn du Spaß an Recherche hast und mit Schwankungen umgehen kannst. Wer hier ehrlich ist, behandelt das Einzelaktien-Depot eher wie ein Hobby-Konto, nicht wie eine Altersvorsorge.
Was sind die wichtigsten Kennzahlen bei einer Aktie?
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Wie teuer ist die Aktie im Verhältnis zum Gewinn? Niedrig = günstig (aber nicht immer ein Schnäppchen).
Dividendenrendite: Wieviel % des Aktienkurses bekommst du jährlich als Dividende?
Eigenkapitalquote: Wie solide ist die Bilanz? Hohe Quote = wenig Schulden.
Umsatz- & Gewinnwachstum: Wächst das Geschäft über die Jahre?
Diese Kennzahlen findest du kostenlos auf Aktiengram, Aktienfinder oder direkt im Geschäftsbericht des Unternehmens.
Wie viele Aktien sollte ich im Depot haben?
Faustregel: mindestens 10, idealerweise 15–25 Einzelaktien aus verschiedenen Branchen und Ländern, damit ein einzelner Crash deinem Depot nicht das Genick bricht.
Mehr als 30 Positionen werden allerdings schwer zu überblicken – wer so viele Aktien hält, ist mit einem ETF meist günstiger und besser bedient.
Was passiert mit meinen Aktien, wenn mein Broker pleitegeht?
Aktien sind Sondervermögen – sie gehören dir, nicht dem Broker. Selbst wenn dein Broker insolvent wird, bleiben deine Aktien dein Eigentum und werden auf ein anderes Depot übertragen.
Anders sieht es mit Cash auf dem Verrechnungskonto aus: Hier greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person und Bank.
Wie funktioniert die Besteuerung von Aktien?
In Deutschland werden Gewinne aus dem Verkauf von Aktien sowie Dividenden mit 25 % Abgeltungsteuer + Solidaritätszuschlag (5,5 % darauf) + ggf. Kirchensteuer besteuert.
Jährlicher Freibetrag (Sparerpauschbetrag): 1.000 € pro Person, 2.000 € bei Verheirateten. Stelle dafür einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker.
Bei deutschen Brokern (Trade Republic, Scalable, Smartbroker+) wird die Steuer automatisch abgeführt – du musst nichts in der Steuererklärung angeben.
Wann sollte ich eine Aktie wieder verkaufen?
Es gibt keine perfekte Regel, aber ein paar bewährte Gründe:
• Das Geschäftsmodell hat sich verschlechtert (Umsatz sinkt mehrere Quartale in Folge, Marktanteil bricht weg).
• Deine ursprüngliche Investmentthese hat sich als falsch herausgestellt.
• Du brauchst das Geld für ein konkretes Ziel.
• Eine Aktie nimmt mehr als 10–15 % deines Gesamtdepots ein – Rebalancing macht Sinn.
Was nicht als Verkaufsgrund taugt: kurzfristige Kursverluste oder Panik bei Crashs. Wer 2020 in der Corona-Krise verkauft hat, hat den Aufschwung verpasst.
Soll ich auf einmal oder per Sparplan investieren?
Statistisch ist Einmalanlage bei steigenden Märkten überlegen – einfach weil dein Geld länger investiert ist. Bei den meisten Brokern kannst du aber auch Einzelaktien als Sparplan einrichten (ab 1–25 € monatlich).
Der Vorteil eines Sparplans: Du kaufst automatisch bei jedem Kursniveau (Cost-Average-Effekt) und musst dir keine Sorgen um den „perfekten Einstiegspunkt" machen. Das ist gerade für Anfänger oft die nervenschonendere Lösung.
Wie informiere ich mich über Aktien, ohne Geld zu verbrennen?
Gute kostenlose Quellen:
• Geschäftsberichte direkt vom Unternehmen (Investor Relations Website)
• Aktienfinder.net – kostenlose Kennzahlen-Datenbank
• Onvista, finanzen.net – aktuelle Kurse & News
• YouTube-Kanäle wie Aktienrebell, Finanzfluss, Investflow
• Bücher: „Souverän investieren" (Gerd Kommer), „Der intelligente Investor" (Benjamin Graham)
Faustregel: Wenn du das Geschäftsmodell eines Unternehmens nicht in 2 Sätzen erklären kannst, kauf die Aktie nicht.
Bei mit (*) markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Durch die Nutzung dieser Links entstehen für dich keine Mehrkosten – Finanzherr erhält jedoch eine kleine Provision. Kursdaten sind Stand 22.05.2026 und stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Investments in Einzelaktien sind mit hohen Risiken bis zum Totalverlust verbunden.